Die Idee

Hallo Zusammen, mein Name ist Sören. Ich bin 38 Jahre alt und wohne in Baden Württemberg. In letzter Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich immer weniger Insekten, vor allem Schmetterlinge, sehe und auch schöne, bunte Blumenwiesen immer seltener werden. Deshalb habe ich mich mal bewusst in meiner Region umgesehen und feststellen müssen, dass tatsächlich kaum noch Blumen- und Wildblumenwiesen zu finden sind. Stattdessen nur noch Rapps, Weizen, Mais usw.. Ich habe mir Gedanken gemacht, was ich tun kann, um meine Heimat wieder bunter zu machen und um den Insekten und Pflanzen zu helfen, wieder eine Vielfalt zu entwickeln.

Mir kam die Idee, bei der Stadtverwaltung nach Pachtgrundstücken zu fragen bzw. ob brach liegende Flächen vorhanden sind, die man pachten könnte.  Ich habe den netten Mitarbeiterinnen von meiner Idee erzählt: Dass ich die Grundstücke pachten möchte und mich darum kümmern würde, um dort mehrjährige Blumenwiesen anzulegen. Die Damen waren sofort begeistert und haben mir bereits drei Grundstücke rausgesucht, um die ich mich nun kümmern und Blumenwiesen anlegen möchte (3000 Quadratmeter). Die Stadtverwaltung sowie das Naturschutzamt haben mir ihre Unterstützung zugesagt und stehen mir tatkräftig zur Seite, sodass ich immer einen Ansprechpartner habe.

Es werden noch einige Flächen dazukommen, und ich hoffe so, in den nächsten zehn Jahren auf eine Fläche von einer Million Quadratmeter zu kommen, die ich betreuen kann. Das jedenfalls habe ich mir zum Ziel gesetzt. Ich stehe erst am Anfang meiner Vision. Für mich ist noch vieles Neuland. Ich bin aber bereit, zu erforschen und zu erlernen. Es gibt noch viele Fragen, auf die ich noch keine Antworten habe, die mich aber auch nicht abschrecken. Im Gegenteil, ich freue mich auf diese Herausforderung, auch wenn mir bewusst ist, dass es Rückschläge geben wird. Und ich bin überzeugt, dass ich mein Ziel erreichen werde: Eine Millionen Quadratmeter Blumenwiesen in den nächsten zehn Jahren anlegen und bewirtschaften - und mich mit möglichst vielen Unterstützern, Naturliebhabern und all den Bienen und Schmetterlingen daran erfreuen.

Warum ich mir so sicher bin? Weil ich es einfach weiß und weil ich es will - für unsere Heimat. : -). Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich unterstützt.

 

 

 

 

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Momentan mähe ich die Wiesen noch mit einem Rasenmäher und reche das Heu per Hand ab. Damit wird es in Zukunft nicht getan sein. Umpflügen, einsäen, abmähen und abräumen der immer größer werdenden Flächen kann ich nur schaffen, wenn ich wenigstens die Grundausstattung an landwirtschaftlichen Geräten und Fahrzeugen habe. 

Das heißt: Ich benötige: 1 Traktor/Schlepper 1 Heuwender 1 Heuschwader 1 Doppelpflug zum Anbau an den Traktor 1 Anhänger für den Traktor zum Abtransport des Schnittgutes 1 Heuballenpresse 1 Frontlader für den Traktor 1 Einsaatgerät für Anbau an Traktor Ich habe mich bereits nach gebrauchten Gerätschaften umgeschaut.

Mit ein bisschen Unterstützung von Euch, von Freunden und all denen, denen etwas an unserer Natur liegt, lässt sich das stemmen. Ich möchte mit meinem Engagement keinen Gewinn erwirtschaften. Ich plane, immer wieder neu zu reinvestieren, weil ich immer neue Flächen bekommen werde und mein Projekt somit wachsen wird. Das Heu möchte ich z.B. gratis an Wanderzirkusse oder private Leute abgeben, die es für ihre Haustiere benötigen. Alles natürlich nach vorheriger Abklärung, ob das Heu auch für die jeweilige Tiere geeignet ist.

Es werden auch Streuobstwiesen dazukommen. Ich stelle mir vor, das Streuobst zu sammeln und in einer Mosterei zu Saft pressen zu lassen, den ich in Absprache mit den zuständigen Behörden gerne an Kindergärten und Schulen verteilen möchte. Außerdem stelle ich mir vor, Imker ihre Bienenstöcke auf den Wiesen aufstellen zu lassen und dafür einen Teil des Honigs an Bedürftige verteilen zu dürfen. All die anfallenden Arbeiten werde ich nach meiner Arbeit und an Wochenenden ausführen. Ich möchte einfach der Natur etwas zurückgeben und dafür brauche ich Eure Hilfe - sei es in Form finanzieller, materieller oder tatkräftiger Unterstützung. Ich bin zuversichtlich, dass ich Helfer und Unterstützer vor Ort für die anfallenden Arbeiten finden werde.  In einem weiteren Schritt ist denkbar, in zwei, drei Jahren mit unseren Erfahrungen den ein oder anderen über die Presse zu bewegen, auch in seinem Garten wieder Wiesenblumen anzubauen und so unseren Insekten mehr Lebensraum zu verschaffen.